Manuelle Therapie

Maitland Konzept*

Konzept dieser Manualtherapie ist es, durch passive Bewegungen den Stütz- und Bewegungsapparat zu untersuchen, zu behandeln und zu beurteilen. Die Gelenkbewegung wird bei Maitland in Grade (Bewegungsabschnitte) und deren oszillierende (schwingende) Ausführung eingeteilt. Ziel der Therapie ist die bestmögliche Wiederherstellung des Bewegungsapparates durch z. B. Schmerz- linderung, Mobilisation und Stabilisation.
Kaltenborn / Evejenth Konzept*


Die Manuelle Therapie ist eine Therapieform, die durch spezielle Zug- und Gleitbewegungen an Gelenken und Kapselstrukturen eine Verbesserung der Gelenk- bzw. Wirbelsäulenbeweglichkeit erreicht. Ziel der Therapie ist das Auffinden und Behandeln von Dysfunktionen (Schmerzen, Hypo- oder Hypermobilität und Weichteilaffektionen) am Bewegungsapparat. Durch diese spezielle Behandlungsform wird die Normalfunktion in Gelenken wieder hergestellt oder erhalten sowie alle funktionell und strukturell damit verbundenen Gewebe.
 
Physiotherapie
Physiotherapie*

Physiotherapie ist die Form der äußerlichen Anwendung von Heilmitteln; im Zentrum steht das an die Fähigkeiten des Patienten angepasste Vermitteln physiologischen Bewegungsverhaltens.
 
Bobath Therapie
Bobath - Therapie für Kinder*

Das ganzheitliche Konzept basiert auf neuro- physiologischer Grundlage und geht von einem Ansatz aus, der das Kind in seiner Persönlichkeit mit einbezieht. Die Methode richtet sich an Kinder, deren motorische und sensorische Entwicklung beeinträchtigt ist, z.B. Asymmetrien, Entwicklungsverzögerungen und angeborene oder erworbene Störungen des zentralen Nervensystems.

Ziel der Therapie ist es, dass das Kind sich seinen Fähigkeiten nach optimal entwickelt und eine größtmögliche Selbstständigkeit im Alltag erreicht. Durch eine kindgerechte Motivation und der Vermittlung normaler sensomotorischer Erfahrung nimmt man Einfluss auf Haltung und Bewegung des Kindes.

Zur Therapie gehören außerdem eine intensive Anleitung zum Handling des Säuglings bzw. Kindes, eine Begleitung seiner Eltern und eine Hilfsmittelberatung.
 
Vojta Therapie
Vojta - Therapie für Kinder*

Das ganzheitliche Konzept basiert auf neuro- physiologischer Grundlage. Hierbei wird der Säugling in genau festgelegte Ausgangsstellungen gebracht und dann Druck auf definierte Zonen ausgeübt, die sich am ganzen Körper befinden. Das Kind reagiert darauf mit Bewegungen, welche die Basis für spätere zielgerichtete Bewegungen sind. Diese "Bahnung" der Reflexbewegung sorgt beim Säugling / Kind für

  • eine physiologisch korrekte Einstellung der Wirbelsäule
    (z.B.: bei Asymmetrien, Skoliosen, Cerebralparesen)
  • eine effiziente und differenzierte Muskelarbeit
    (z.B.: bei Muskelerkrankungen, Hypotonien)
  • eine vertiefte Atmung

  • Die Reflexbewegung ist bei jeder Störung von Haltung und Bewegung einzusetzen.

    Die Eltern werden intensiv angeleitet, die Vojta - Therapie drei bis vier Mal täglich zu Hause durchzuführen. Die Kombination der Ausgangsstellungen und Zonen eröffnet eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten für das Kind.

     
    PNF Therapie

    Die Propriozeptive Neuromuskuläre Faszilitation ist eine Methode zur Bahnung von Bewegungen über die funktionelle Einheit von Nerven und Muskeln. Dies geschieht durch bestimmte komplexe diagonal und spiralförmig verlaufende Bewegungsmuster, welche jeweils aus drei Bewegungskomponenten bestehen. Ziel dieser Therapie ist das Koordinieren physiologischer Bewegungsabläufe, ein Abbau pathologischer Bewegungsmuster, die Normalisierung des Muskeltonus sowie Muskelkräftigung und -dehnung.
     
    Skoliosebehandlung nach Schroth
    3D Skoliosetherapie nach "Katharina Schroth" *

    Die dreidimensionale Skoliosetherapie ist eine spezielle Therapieform. Die durch die Skoliose verkrümmte und in sich verdrehte Wirbelsäule wird durch ein speziell dafür aufgebautes Therapieprogramm gestreckt und gerichtet. Die dadurch erreichbare Haltungskorrektur soll muskulär gefestigt werden. Ziel ist es, dass der Patient lernt und motiviert wird, seine Skoliose selbständig und aus eigener Kraft zu verbessern.
     


    Manuelle Lymphdrainage*

    Die Lymphdrainage ist eine Variante der klassischen Massage. Sie fördert den Abtransport der Lymphflüssigkeit aus dem Körper- gewebe. Durch spezielle Griffe entlang der Lymphbahnen wird der Abfluss der Flüssigkeit beschleunigt (stimuliert), so dass sich die Ödeme zurückbilden. Die Lymphdrainage wird selten in der Praxis als alleinige entstauende Maßnahme eingesetzt. Hinzu kommen meist eine Kompressionsbehandlung (Bandagen, Stützstrümpfe) und Krankengymnastik.
     
    Atemtherapie bei Mukoviszidose*

    Die Atemtherapie findet ihren Einsatz bei Asthma, Bronchitis, Lungenentzündung und Mukoviszidose. Die Kinder lernen auf spielerische Weise alles "rund um die Atmung". Dazu gehört, die gesamte Lunge mit der Bauch- und Flankenatmung gut zu belüften. Verschiedene Entspannungstechniken, atemerleichternde Körperstellungen sowie die "Lippenbremse" helfen dem Kind mit Atemnot umzugehen. Eine spezielle Technik, die "autogene Drainage", erleichtert die Sekretlösung und das Abhusten. Mit Übungen und mobilisierenden Techniken wird die Beweglichkeit des Brustkorbs unterstützt und die körperliche Ausdauer des Kindes gefördert. Die Physiotherapie gibt dabei Hilfestellung bei Umgang mit Inhaliergeräten.
     
    Massagen
    Klassische Massage*

    Die Massage ist eine Therapiemethode zur Beeinflussung von Tonus (Spannung) und Turgor (Durchblutung) der Haut und Muskulatur, von Kontrakturen, Narben und Zirkulationsstörungen durch Dehnungs-, Zug- und Druckreize. Die Griffauswahl ist dabei abhängig von der therapeutischen Zielsetzung. Als Vorbereitung und Ergänzung zur physiotherapeutischen Behandlung kann Massage in Kombination mit Wärme oder Kälte angewendet werden.
     
    Thermotherapie
     
    Magnetfeldtherapie
     
    Atemtherapie bei Mukovicidose*

    Kopfschmerzen, undefinierte Zahnschmerzen und Schwindel sind nur einige Probleme die durch den Kiefer ausgelöst werden und deren Ursache meist unerkannt bleibt. Das Kraniomandibuläre und Fasciale System wird die Zusammenarbeit mit Zahnärzten und Logopäden immer wichtiger. Durch Techniken aus der Manuellen Therapie, Cranio-Sacralen Osteopathie sowie der Physiotherapie werden Strukturen um den gesamten Kiefer-, Kopf- und Halsbereich behandelt sodass eine optimale Versorgung von zahnärztlichen und logopädischen Arbeiten erreicht wird.
     



    * zertifizierte, physiotherapeutische Zusatzqualifikationen, können vom Arzt verordnet werden